Kath.Kindergarten
                         St.Bonifatius
                                Aschfeld
                    
    Kindergarten und Krippe

 


 Konzeption der Einrichtung

              Das Leitbild

"Gemeinsam neue Wege gehen - wir geben unseren Kindern die Hand und lassen uns überraschen, welchen Weg sie mit uns gehen."

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DER KINDERGARTEN


pädagogische Schwerpunkte:


Glauben leben - Natur erleben
"Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind,
da bin ich mitten unter Ihnen."  Mt 18,20



Eigenverantwortlich und Gemeinschaftsfähig

"Nimm mir nicht die Steine aus dem Weg, sondern zeige mir, wie ich sie überwinden kann." R. Zimmer



Bildung macht Spaß

"Solange die Kinder noch klein sind,  gib ihnen tiefe Wurzel.

Wenn sie älter geworden sind,  gib ihnen Flügel."

Indisches Sprichwort


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DIE KRIPPE


pädagogische Schwerpunkte:

Glaube

„Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“

(Ps 91,11-12)


Bewegung

„Bewegung macht beweglich –

und Beweglichkeit kann manches in Bewegung setzen.“

© Paul Haschek (*1932), deutscher Theologe


Miteinander

„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.“

Guy de Maupassant (1850 - 1893), französischer Erzähler und Novellist

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INHALTSVERZEICHNIS

Pädagogische Konzeption:

  • Der Kindergarten
  • Die Krippe

Organisatorische Konzeption der Einrichtung:

1. Lage der Einrichtung

2. Raumprogramm

3. Aufgenommene Altersgruppen

4. Öffnungszeiten

5. Elternbeiträge

6. Unsere Qualitätsziele

 

Pädagogische Konzeption


Die pädagogische Arbeit, sowie der Umgang miteinanderin der Einrichtung, wird durch das katholische Profil geprägt:


„In unserer Einrichtung begegnen wirjedem Menschen mit Respekt

und achten ihn als Persönlichkeit, unabhängig von seiner Religion, seiner Staatsangehörigkeit

und seinem gesellschaftlichen Ansehen.  

Unser Kindergarten ist ein Ort, an dem Religion und Glaube nicht nur in Form

von Geschichten erlebbar wird, sondern auch in Ereignissen,

Erfahrungen und Gefühlszuständen greifbar wird.

Es ist unser Anliegen, jedes Kind mit seinem persönlichen Wesen zu

akzeptieren;es als gleichwertig anzusehen; es mit seinen Stärken und

Schwächen und Stimmungen anzunehmen und wertzuschätzen.

Der Respekt vor der Einmaligkeit jedes Menschen prägt unser Verhalten

untereinander und bestimmt unser pädagogisches Handeln.

Durchunser eigenes Vorbild wollen wir Regeln und Wege aufzeigen,

und beste Entwicklungs- und Bildungsangebote für die uns anvertrauten Kinder schaffen.

Wir geben dem Kind die Möglichkeit, selbst Erfahrungen zu sammeln

und regen es zu eigenständigen, selbstbestimmten Handeln an.

Umwege und Fehler werden hierbei nicht als Versagen,

sondern als Chance zur Weiterentwicklung gesehen.

In einer Atmosphäre des Vertrauens und der Geborgenheit

vermitteln wir dem Kind Sicherheit und Anerkennung.

Das Spiel ist unser Zugang zum Kind.

Es wird als Grundhaltung des Kindes respektiert, berücksichtigt und integriert.

Das Spiel ist die kindgemäße Form, zu lernen und sich auszudrücken.“

ereinander und bestimmt unser pädagogisches Handeln.

Durchunser eigenes Vorbild wollen wir Regeln und Wege aufzeigen,

und beste Entwicklungs- und Bildungsangebote für die uns anvertrauten Kinder schaffen.

Wir geben dem Kind die Möglichkeit, selbst Erfahrungen zu sammeln

und regen es zu eigenständigen, selbstbestimmten Handeln an.

Umwege und Fehler werden hierbei nicht als Versagen,

sondern als Chance zur Weiterentwicklung gesehen.

In einer Atmosphäre des Vertrauens und der Geborgenheit

vermitteln wir dem Kind Sicherheit und Anerkennung.

Das Spiel ist unser Zugang zum Kind.

Es wird als Grundhaltung des Kindes respektiert, berücksichtigt und integriert.

Das Spiel ist die kindgemäße Form, zu lernen und sich auszudrücken.“

 

  • Kinder bei uns

In unserer Einrichtung steht das Kind im Mittelpunkt.


Es ist unser Anliegen, jedes Kind mit seinem persönlichen Wesen zu akzeptieren; es als gleichwertig anzusehen; es mit seinen Stärken und Schwächen und Stimmungen anzunehmen und wertzuschätzen.

 

"Jedes Kind ist kostbar. Jedes Kind ist ein Geschenk Gottes"

Mutter Theresa

  • Unser pädagogisches Personal

  

In unserer Einrichtung begegnen wir jedem Menschen mit Respekt und achten ihn als Persönlichkeit, unabhängig von seiner Religion, seiner Staatsangehörigkeit und seinem gesellschaftlichen Ansehen.


Der Respekt vor der Einmaligkeit jedes Menschen prägt unser Verhalten untereinander und bestimmt unser pädagogisches Handeln.


Durch unser eigenes Vorbild, wollen wir Regeln und Wege aufzeigen, und beste Entwicklungs- und Bildungsangebote für die uns anvertrauten Kinder schaffen.


BILDUNG wird bei uns in Team großgeschrieben, deshalb nehmen wir regelmäßig an Fortbildungen teil.


Wir geben unseren Kindern die Hand und lassen uns überraschen, welchen Weg sie mit uns gehen.“


  • Eltern in der Einrichtung


Eine aktive und lebendige Zusammenarbeit mit der Familie ist uns wichtig. Gemeinsam mit Ihnen begleiten und unterstützen wir Ihr Kind in seiner Entwicklung. Wir nehmen uns Zeit für Gespräche und Beratung.


DER KINDERGARTEN


Glauben leben- Natur erleben


Unser Kindergarten ist ein Ort, an dem Religion und Glaube nicht nur in Form von Geschichten erlebbar wird, sondern auch in Ereignissen, Erfahrungen und Gefühlszuständen greifbar wird. Dies geschieht durch  Lieder, Gebete, Spiele, Gottesdienste und das Feiern kirchlicher Feste.

Wir vermitteln und leben in kindgerechter Form elementare Inhalte christlichen Glaubens.  

Mit Achtung vor der Schöpfung Gottes und Verbundenheit mit der Natur begegnen wir und gestalten unsere Aktivitäten und unsere Umwelt.

 

Unser Glauben – Christ sein – ist die Grundbasis unsere pädagogischen Konzeption.


Bildung macht Spaß


Wir geben dem Kind die Möglichkeit selbst Erfahrungen zu sammeln und regen es zu eigenständigen, selbstbestimmten Handeln an. Wir bitten ein anregendes Lernumfeld,

indem die Neugierde der Kinder geweckt wird. Durch sinnvolles Spiel- und Lernmaterial werden vielfältige Lernprozesse in Gang gesetzt. Das Spiel ist unser Zugang zum Kind. Es wird als Grundhaltung des Kindes respektiert, berücksichtigt und integriert.

Umwege und Fehler werden hierbei nicht als Versagsondern als Chance zur Weiterentwicklung gesehen.

In einer Atmosphäre des Vertrauens und der Geborgenheit vermitteln wir dem Kind Sicherheit und Anerkennung.


Eigenverantwortlich und gemeinschaftsfähig


Wir unterstützen die Kinder eigenverantwortlich zu leben und zu handeln; sich selbst bewusst zu sein.

Dazu gehört eigene Bedürfnisse und Meinungen zu äußern und Aufgaben selbst zu übernehmen.

Im sozialem Miteinander entwickeln die Kinder Interessen an Ihren Mitmenschen, bilden Freundschaften und lernen andere zu verstehen und zu respektieren.


  


Der Tagesablauf ist strukturiert und für die Kinder abwechslungsreich gestaltet.

So wechseln die Einheiten zwischen:

  • kreativem  Freispiel mit gezielten Bastelangebot für alle Kinder,

  • gezielten Angeboten z.B. im Stuhlkreis

  • und ruhigeren gemeinsamen Mahlzeiten.

 

Unser Kindergarten legt Wert auf ein gemeinsames Frühstück.

Um ca. 9.30  Uhr, nach einem Gutem Morgen - Kreis, gehen die Kinder auf die Toilette und kommen mit ihren Brotzeittäschchen in die Gruppe zurück. Eine ausgewogene Ernährung z.B. ein belegtes Brot mit Rinde und ein Stück Obst, oder Gemüse, sind für das körperliche Wohlergehen ihres Kindes sehr wichtig. Auch ein Jogurt ist selbstverständlich erlaubt.

Getränke stellt der Kindergartengegen einen geringen Unkostenbeitrag zur Verfügung (Haushaltsgeld –wird  1x im Jahr erhoben). Das Angebot wechselt zwischen ungesüßtemTee und Wasser. Vor dem Essen sprechen wir zusammen ein Tischgebet und wünschen uns gemeinsam einen guten Appetit. Gemeinsam genießen wir die besinnliche Ruhezeit und konzentrieren uns auf unsere Brotzeit. Bei unserem Frühstück erlernen die Kinder praktische Fertigkeiten, wie z. B. Mithilfe beim Tischdecken, sowie beim Abräumen. Dies wiederholt sich um 12.00 Uhr.

 

Das Freispiel im Kindergarten ist in unseren Augen genauso wichtig, wie alle anderen Förderbereiche. In dieser Zeit kann das Kind seine Basiskompetenzen fördern. Als Basiskompetenzen werden grundlegende Fertigkeiten und Persönlichkeitscharakteristika bezeichnet, die das Kind befähigen, mit anderen Kindern und Erwachsenen zu interagieren und sich mit den Gegebenheiten in seiner dinglichen Umwelt auseinanderzusetzen. Verschiedene Spielbereiche (Ecken, Tische, …) bitten den Kindern die Möglichkeit ihren eigenen Spieltrieb nachzugehen. Die Kinder finden Spielkameraden, kommunizieren miteinander, agieren und schulen ihre sozialen Kompetenzen. Das pädagogische Personal beobachtet die Kinder, unterstützt diese beim Spiel und fördert gezielt seine Fähigkeiten und Fertigkeiten  ( Konzentrationsspiele, Bastelangebote, Bilderbücher, ...). In unseren Augen ist es für Kinder im Kindergartenalter sehr wichtig, dass sie Zeit zum Spielen haben. Sie sollen nicht unnötig aus dem Spiel ausgerissen werden.Trotzdem ist uns bewußt, dass Kinder gezielte Förderung und Beschäftigung benötigen. Nach diesem Prinzip haben wir uns bemüht unseren Tagesablauf kindgerecht und einfühlsam zu gestalten.

 

Freispiel im Kindergarten:

 

  • Rollenspiele - Puppenwohnung

  • Konstruktionsspiele- Lego, Poly M, Klicksy,

  • Legespiele – Stecker, Legematerial

  • Steckspiele – Stecker, Perlen

  • Konzentrationsspiele – Brettspiele, Karten,..

  • Farbspiele - Brettspiele

  • Ausdauerspiele- Brettspiele, Kartenspiele,...

  • Puzzel

  • Ruhebereich – Ruheecke

  • Körperwahrnehmung – Kuscheltiere, Massagepinsel, Decken

  • Entspannung – Hörgeschichten, Lieder

  • Bilderbücher – Bilderbücher, Sachbücher, Bücher zum Thema

  • Maltisch- Kreativer Bereich, Malen, Basteln, Schneiden, Ideen umsetzen, Ausmalen

  • Technik der Woche – Umgang mit verschiedenen Materialien, Werkzeugen, Vorgehensewise (Technik)

  • Kneten – Knettisch

  • großräumiges Bauen und Gestalten – Bauecke, Poly M Teppich, Lego Teppich,

  • Vorschulspiele – anspruchsvolle Spiele für Vorschulkinder

  • Webteppiche – Vorschulaufgabe

  • Spielplatz

Das Freispiel findet entweder im Kindergarten oder auf dem Spielplatz statt.

 

Unser Erlebnisspielplatz, bietet den Kindern die unterschiedlichsten Möglichkeiten, motorische, soziale und emotionale Erfahrungen zu sammeln. Er bietet Spielmöglichkeiten, bei denen Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgehen, Haltungsschäden vorbeugen und Sinneserfahrungen sammeln können. Sie erfahren jetzt ihre eigenen Grenzen durch Ausprobieren, Forschen und Experimentieren. Der kleine Spielplatz ( verschiedene Bereiche) soll ein Spielbereich vor allem für die kleinen Kinder(Kinder unter 3 Jahre) sein. Er ist den Bedürfnissen der Kleinen angepasst.

Spielmöglichkeiten:

 

  • Sandkasten
  • Tunnel
  • eine Burg
  • Wasseranschlüsse mit Wasserspielen
  • Bewegungsspiele
  • Rutsche
  • Hängebrüche
  • Kletterturm
  • Fahrbereich und Fahrzeuge
  • Naturbelassener Erkundungsbereich

 

Planung und päd.Arbeit in unserem Kindergarten:

 

Das pädagogische Team des Kindergartens arbeitet mit eine Qualitätsmanagement. Alle Vorgehensweisen, Planungen, Änderungen, entsprechen unseren Qualitätszielen und Vorgaben. Intensiver Dialog mit den Eltern, Elternbeirat, Träger ist uns sehr wichtig. Ebenfalls beachten wir im Rahmen der Partizipation, die Meinung der Kinder.

Umfragen, Elterngespräche, das Offene Ohr, Kinderkonferenz, Sitzungen, Kooperation mit der Grundschule Eußenheim, die Öffentlichkeit und vor allem die Kinder selbst, geben uns eine konstruktiver Rückmeldung unserer Arbeit.

 

In unserem Kindergarten arbeiten wir nach einem Rahmenplan.

In der Jahresplanung legt das päd. Team die Themen für das kommende Kindergartenjahr fest. Das Jahr wird in Teilbereiche mit einem Unterthema unterteilt. Während der Planung berücksichtigen wir die rel. Feste und Feiern sowie gruppeninterne Situation.

 

Inhalte in Rahmenplan:


  • Religiöse Erziehung- rel. Unterweisung, Lieder, Gebete

  • Spracherziehung – Gespräche, Fingerspiele, Gedichte, Reime, Märchen, Bilderbücher,

  • Musikerziehung- Lieder, Kreisspiel, Klanggeschichten

  • Gesundheitserziehung – Theorie, gesundes Frühstück, Backen, Kochen

  • Sport

  • Künstlerisches Gestalten – Bastelangebote im Freispiel

  • Vorschule

  • Spielzeugmitbringtage

  • gemeinsam geplante Projekte


Feste Beschäftigungen im Wochenplan:


  • Beschäftigungen nach Rahmenplan – Thema bezogen

  • Musiktreff – musikalische Früherziehung

  • mathematische Frühförderung

  •  phonologische Bewußtheit – Sprachförderung

  • Naturwissenschaften

  • Sport

  • Vorschule

  • Religion

  • Soziales Miteinander

  • Naturtag

  • Altersspezifische Förderung Vorschule=Drachenschule, Drachenstunde

Einmal in der Woche haben wir Naturtag. An diesem Tag gehen wir mit allen Kindern, bei jedem Wetter auf Erkundungstour. Wir Wandern, Klettern, gehen in den Wald, gehen spazieren, schauen uns die Natur unserer Umgebung an. Die Bewegung und Wahrnehmung an der frischen Luft, beim Sonnenschein, Regen, Wind und Schnee ist uns sehr wichtig und ein fester Bestandteil unseres Wochenplans.



 DIE KRIPPE


Glaube

Der Psalm beschreibt Gott als zärtlichen Vater, der sich um seine Geschöpfe kümmert.

Gott stellt den Menschen helfende Begleiter an die Seite, die ihnen in allen Lebenslagen beistehen.

Wir wollen für die Kinder solche Begleiter auf einem Stück ihres Lebensweges sein und die Kinder näher an ihren Glauben zu Gott bringen.

Mit den Kindern leben wir unseren Glauben und lassen ihn in unseren Tagesablauf einfließen, so ist beispielsweise das tägliche Gebet ein fester Bestandteil unseres Morgenkreises.

Wir feiern mit den Kindern die kirchlichen Feste und vermitteln altersadäquat die Hintergründe, mit Hilfe von Bilderbüchern, religiösen Erzählungen, dem Kamishibai etc.

Wir entdecken mit den Kindern, durch regelmäßige Besuche in der Kirche, wie diese sich im Laufe des Kirchenjahres verändert (Altar, Krippe,…) und üben mit den Kindern das Verhalten in der Kirche, z. B. das Kreuzzeichen beim Betreten.

Wir feiern mit den Kindern ihren Geburtstag, aber auch der Namenstag der Kinder wird gefeiert, dabei danken wir Gott dafür, dass er uns behütet.


Bewegung

Kleinkinder müssen die Möglichkeit zur freien Bewegungsentfaltung bekommen. Nur so können sie sich motorisch weiterentwickeln. Wir bieten den Kindern viele Möglichkeiten zur freien Bewegung: im Turnraum, auf dem Spielplatz, in der freien Natur und auch im Alltag, was sich unter anderem auch in der Raumgestaltung bemerkbar macht.

Auf dem Spielplatz machen die Kinder unterschiedliche Bewegungserfahrungen. Beim Schaukeln beispielsweise, wird Gleichgewicht und Rumpfmuskulatur geschult. Die Gruppenmitglieder können unterschiedliche Fahrzeuge ausprobieren, sich mit dem Hüpfball fortbewegen oder einen Puppenwagen schieben.

Bei gemeinsamen Spaziergängen laufen alle Kinder, je nach Entwicklungsstand, ein Stück weit. (Nicht laufende Kinder können krabbeln, robben etc.) Dabei lernen sie verschieden Untergründe kennen Asphalt, Schotter, Wiese,…

Ältere Kinder haben die Möglichkeit kurze Strecken zu rennen, kleine Berge zu erobern und diese wieder herunter zu laufen.

Die Bewegung an der frischen Luft ist für uns wichtig und deswegen ein fester Bestandteil in unserem Wochenplan.

Schon das möglichst selbstständige Anziehen schult dabei die motorischen Fähigkeiten

Im Turnraum werden Bewegungslandschaften aufgebaut, in denen die Kinder viele Bewegungserfahrungen machen können. Es werden gezielte Bewegungsspiele angeboten, um zielgerichtete Bewegung zu fördern. Außerdem treten die Kinder in Kontakt mit verschiedenen Turnmaterialien, wie z. B. Bälle, Reifen, Sandsäckchen etc.


Miteinander

Mit anderen Kindern spielen, Spaß haben, zusammen lernen und gut miteinander auskommen, ist eines unserer wichtigsten Ziele für unsere Gruppenmitglieder. Dabei ist es unsere Aufgabe als Pädagogen, Kindern dabei zu helfen, miteinander zu einer starken Gemeinschaft zusammen zu wachsen. Wir unterstützen die Kinder darin, Regeln für ihr Miteinander zu entwickeln, beraten sie bei Konflikten und unterstützen sie darin, ihre Bedürfnisse zu erkennen und kund zu tun.

Dafür ist der Spracherwerb von besonderer Bedeutung. Kinder treten ab der Geburt mit ihrer Umwelt in Interaktion. Erst über Mimik und Gestik, später über erste Laute bis hin zur Sprache.

Diese Kommunikation ist wichtig um mit den anderen Gruppenmitgliedern in Kontakt zu treten. Gemeinsame Mahlzeit vermitteln ein Wir-Gefühl, deswegen sind diese für uns ein wichtiger Punkt in unserem Tagesablauf.

Unser Gruppenraum ist in verschiedene Spielbereiche unterteilt, die durch die Materialien zum gemeinsamen Spiel anregen.

Im Morgenkreis wird jedes Kind mit Namen begrüßt und geschaut, welches Kind / welcher Erwachsene fehlt, dies verstärkt wieder das Gruppengefühl.

Das gemeinsame Aufräumen, Kreisspiele, Beten, Singen, etc. vermittelt den Kindern immer wieder wie wichtig das soziale Miteinander ist.


Planung und pädagogische Arbeit in der Krippe

Wir planen unsere pädagogische Arbeit mit Hilfe unseres Qualitätsmanagements. In unserem Qualitätsmanagement-Handbuch sind unsere Ziele festgelegt. Daran orientieren sich unsere Planung und Vorgehensweise. In die Planung werden die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder und Eltern miteinbezogen. Die Rückmeldung des Trägers, des Elternbeirats, der Eltern und der Öffentlichkeit sind uns wichtig und finden sich in unserer Arbeit wieder, indem wir unser Handeln reflektieren und bei Bedarf ändern.


Rahmenplan

Unser Jahr ist mit Hilfe des Rahmenplans in verschiedene Projekte unterteilt. Diese Projekte orientieren sich in der Krippe an der Jahreszeit und damit verbunden Erfahrungen in der Natur oder an kirchlichen Festen, die wir zusammen mit den Kindern begehen.

Der Rahmenplan ist eine Stoffsammlung von Aktivitäten, die möglichst alle Bildungs- und Erziehungsbereiche abdecken. In dieser Stoffsammlung finden sich Vorlesegeschichten, religiöse Erzählungen, Fingerspiele, Gespräche, Lieder, Sach- und Sinneserfahrungen, Kreativangebote, Sport- und Bewegungsangebote, Angebote zum Thema Gesunde Ernährung und Lebensmittelzubereitung, etc. welche den Kindern angeboten werden. Diese Stoffsammlung dient als Orientierung.


Wochenplan – gezielte Beschäftigung


Im Wochenplan werden die gezielten Beschäftigungen festgelegt. Gezielte Angebote finden je nach Anforderung, in der Gesamtgruppe, in Kleingruppen oder auch einzeln statt.


Ein Tag in der Krippe


Der Tagesablauf orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder. Ein strukturierter, gleichbleibender Tagesablauf vermittelt vor allem jungen Kinder Sicherheit, die besonders in der Eingewöhnungszeit und kurz danach wichtig ist.


  • Um 7.15 Uhr beginnt die Bringzeit und geht bis 9.00 Uhr.

  • In der Zeit von 7.15 Uhr bis 8.00 Uhr können die Kinder in die Auffanggruppe gebracht werden.

  • Um 8.00 Uhr trennen sich die Kinder und die Gruppen bleiben für sich.

  • In der Bringzeit kommen die Kinder in der Gruppe an. Das pädagogische Personal begrüßt die Kinder und es findet, wenn nötig, ein kurzer Austausch mit den Eltern statt.

  • Die Bringzeit ist für die Kinder Freispielzeit, in der sie selbst entscheiden, in welchem Spielbereich sie sein möchten.

  • Nach der Schließzeit um 9.00 Uhr beginnt der Tag in der Krippe mit einem Morgenkreis. Davor wird gemeinsam aufgeräumt, dies wird den Kindern durch das „Aufräumlied“ signalisiert. Alle helfen zusammen und setzen sich anschließen auf den Teppich in der Kuschelecke

  • Anschließend an den Morgenkreis findet die erste Brotzeit statt. Davor gehen wir gemeinsam Hände waschen und die Kinder, die auf die Toilette gehen, werden daran erinnert.

  • Die gemeinsame Mahlzeit vermittelt den Kindern Werte, wie z. B. Wir-Gefühl und Wertschätzung der Nahrungsmittel. Die Gruppe kommt zur Ruhe und kleine Tischgespräche kommen zu Stande.

  • Nach der Brotzeit bis zur nächsten Brotzeit (circa 11.30 Uhr) findet das Freispiel statt.

  • Das selbstbestimmte Spiel ist eine der wichtigsten Beschäftigungen.

  • Das Freispiel kann draußen, in der Natur, auf dem Spielplatz oder im Gruppenraum stattfinden. Das pädagogische Personal beobachtet hierbei die Kinder, dient als Spielpartner oder gibt Spielanregungen.

  • Um 11.15 Uhr beginnt die Wickelzeit. Kinder, die bisher noch nicht gewickelt wurden, bekommen nun eine frische Windel. Die Gruppenmitglieder, die schon auf die Toilette gehen, werden nochmals an den Toilettengang erinnert.

  • Um ca. 11.30 Uhr machen wir unsere 2. Brotzeit. Davor waschen alle ihre Hände und holen ihre Tasche.

  • Ab 12.00 Uhr beginnt die Abholzeit.

  • Die Schlafkinder werden bettfertig gemacht und liegen bis 12.15 Uhr im Bett und schlafen bis ca. 13.30 Uhr.

  • Die Kinder, die bis 14 Uhr noch in der Gruppe sind, gehen dann in die Kindergartengruppe.

  • Dort wird je nach Wetter im Gruppenraum gespielt oder es gehen alle gemeinsam auf den Spielplatz.

  • Um 16.00 Uhr endet der Tag (Freitags bereits um 14.00 Uhr)

Freispiel


Das Freispiel ist das wichtigste und grundlegendste Element des Lernens. Durch das Spiel können sich die Kinder Neues aneignen, Probleme lösen und Kreativität fördern.

Deshalb ist es uns wichtig, dass die Kinder genügend Zeit bei uns finden, in der sie mit den angebotenen Gegenständen und Materialien spielen können.

Dabei achten wir bei der Materialauswahl im Gruppenraum darauf, dass die Materialien für die Kinder altersadäquat und vielfältig sind.

Das gemeinsame Freispiel entsteht durch intrinsische Motivation und fördert die Wahrnehmung der eigenen Persönlichkeit.

  • Im Spiel mit den anderen Kindern lernen die Kinder nicht nur Kontakte zu knüpfen, verschiedene Spiele oder Spielsachen kennen, sondern schulen ihre sozialen Kompetenzen.

  • Im Umgang mit den Materialien verbessert es seine Fein- und Grobmotorik, entwickelt Eigeninitiative und Kreativität.

  • Im Umgang mit den Kindern versucht es sich zu behaupten, durchzusetzen, lernt zu teilen und miteinander zu kommunizieren.

  • Die Freispielzeit kann im Gebäude oder draußen stattfinden.

  • Es stärkt seine Persönlichkeit, lernt seine Stärken und Schwächen kennen, erlebt auch Misserfolg, Ärger, Trauer und Wut, genauso wie Freude, Glück, Zufriedenheit und Geborgenheit.

  • Ein glückliches ausgespieltes Kind kann sich später viel leichter auf andere Aufgaben konzentrieren.

Morgenkreis


Wir sitzen zusammen in einem Kreis auf einem Teppich, der den Kindern einen Rahmen gibt. Mit einem Lied werden alle Kinder begrüßt und anschließend wird mit Hilfe von Fotokarten geschaut wer an diesem Tag anwesend ist. Danach findet eine Bilderbuchbetrachtung, ein Fingerspiel, ein Lied, ein Kreisspiel, ein Gespräch oder ähnliches statt. Diese Aktivität richtet sich nach dem Rahmenplan und wird im Wochenplan festgehalten. Anschließend können die Gruppenmitglieder mit Hilfe von Bildkarten ein bekanntes Finger- oder Kreisspiel aussuchen. Zum Abschluss wird von den Kindern eine Karte mit einem Gebet ausgewählt, welches zusammen im Kreis gebetet wird. An Geburtstagen und Namenstagen wird der Morgenkreis dementsprechend abgeändert. Die Begrüßung und das Gebet sind hingegen ein fester Bestandteil und geben den Kindern ein festes Ritual.


Mahlzeiten


Ein bewusster Umgang mit Nahrung und Lebensmitteln ist von klein auf wichtig. Deswegen widmen wir uns auch gezielt dem Thema Ernährung.

In der Gruppe finden 2 Mahlzeiten statt. Diese nehmen wir gemeinsam an unseren Tischen in der Gruppe ein. Die Kinder decken ihren Platz selbstständig, d. h. sie stellen einen Teller und ihren Becher auf den Tisch, packen ihr Essen aus und legen es auf den Teller. Die Brotdose wird wieder in die Tasche gepackt

Jedes Kind hat in seiner Kindergartentasche die eigene Brotzeit dabei. Diese sollte möglichst gesund sein, z. B. Obst, Gemüse, Naturjoghurt, Brot, Brötchen, usw.

Dabei dient das Personal auch als Vorbild.

Wasser und Tee stehen den Kindern den ganzen Tag zur Verfügung, diese sind in kleine Glaskannen gefüllt, damit sich die Gruppenmitglieder möglichst selbstständig einschenken können.

Jüngere Kinder, die noch nicht aus einem „normalen“ Becher trinken können, haben ihre Flasche dabei, regelmäßig wird dem Kind aber ein Becher angeboten, um das Trinken aus einem Becher zu üben. Eltern werden darin bestärkt, die Selbstständigkeit ihres Kindes beim Essen und Trinken zu unterstützen.


Schlafen


Kinder sind den ganzen Tag aktiv unterwegs, um ihre Umwelt zu erkunden, Erfahrungen zu sammeln und somit zu Lernen. Deshalb ist es von großer Bedeutung den Kindern auch Möglichkeiten der Entspannung anzubieten. Hierfür gibt es in unserem Gruppenraum die Kuschelecke, in der sich die Kinder jederzeit ausruhen können. Neben dem Gruppenraum hat die Krippe einen Schlafraum, in dem die Kinder, die über Mittag bei uns bleiben und einen Mittagsschlaf brauchen, dort schlafen und sich ausruhen können.


Sauberkeitserziehung

  • Wickeln

Nähe, Essen, Trinken, Schlafen und auch Wickeln sind grundlegende Bedürfnisse, die durch die Bezugsperson gestillt werden müssen. Deswegen ist das Wickeln ein fester Bestandteil in unserem Tagesablauf. Das Kind wird mindestens einmal während der Kernzeit gewickelt und nach Bedarf auch öfter.

Durch die Wickelsituation ist es uns möglich, die Bindung zum Kind zu stärken und in einen 1:1 Kontakt zu treten. Der Wickeltisch ist so konzipiert, dass die Kinder selbstständig hochklettern können und sich auf den mit einer Einmalunterlage vorbereiteten Platz legen.

Jeder Wickelschritt (Ausziehen, abputzen, etc.) wird sprachlich begleitet, um dem Kind Sicherheit zu vermitteln.

Älteren Kindern überlässt man kleinere Aufgaben, wie beispielsweise Hose hochziehen selbst, im Hinblick darauf, dass es diese Fähigkeiten auch zum Sauber werden benötigt.

  • Sauber werden

  Während der Krippenzeit beginnt außerdem die Sauberkeitserziehung. Die Kinder werden durch Bücher/ Bilder/ Begutachten der Toilette an das Thema herangeführt. Sie haben jederzeit die Möglichkeit sich auf die Toilette zu setzen und bekommen als Belohnung besonderes Lob oder einen Stempel auf den Arm. Die Sauberkeitserziehung ist ein wichtiges Thema, bei dem vor allem auch die Hilfe und Unterstützung der Eltern erforderlich ist. Unser Ziel ist es, dass Ihr Kind beim Verlassen der Krippe sauber ist.


Eingewöhnung


Der erste Schritt, eine stabile und sichere Bindung aufzubauen beginnt in der Eingewöhnungszeit. In dieser Zeit hat das Kind die Möglichkeit, mit den Eltern zusammen das pädagogische Personal kennen zu lernen und einen Bezug zu uns aufzubauen.


Aufnahmeplanung:

In der Aufnahmeplanung wird schriftlich festgehalten, wann welches Kind in einem Kindergartenjahr aufgenommen wird. Vom Aufnahmedatum abhängig wird dabei aufgeschrieben, wann ungefähr das Aufnahmegespräch stattfinden wird (ca.1 ½ - 2 Monate vorher)

In dieser Tabelle werden auch das Geburtsdatum und die Bezugserzieherin dokumentiert


Aufnahmegespräch:

Im Aufnahmegespräch werden Gewohnheiten und Entwicklungsstand des Kindes erfragt. In einem Fragebogen werden die Familiensituation, Rituale und Wünsche der Eltern festgehalten.

Die Eltern bekommen Informationen bezüglich der Eingewöhnung und ihrer Rolle währenddessen. Es werden Fragen und Unsicherheiten besprochen.


Eingewöhnung:

Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns am Berliner-Modell. Dabei ist die Eingewöhnung in drei Phasen unterteilt: Kennenlernphase, Trennungsphase, Stabilisierungsphase.

• In der Kennenlernphase begleitet eine Bezugsperson das Kind. In dieser Zeit beginnt die Krippe zu einer vorher festgelegten Uhrzeit und dauert circa 1,0 Stunde. In dieser Zeit hat das Kind die Möglichkeit, die Kinder, das Personal und die Spielsachen kennen zu lernen. Außerdem kann die Bezugsperson zeigen, wie das Kind gewickelt wird, wie es isst, etc.

• In der Trennungsphase wird das Kind nach und nach, für einen immer längeren Zeitraum bei uns alleine gelassen. In dieser Zeit ist es wichtig, dass die Bezugsperson unmittelbar erreichbar ist, wenn das Kind sie braucht. Beim Bringen kommt die Bezugsperson noch kurz mit in den Gruppenraum, verabschiedet sich dann bewusst vom Kind. Das pädagogische Personal kümmert sich um das Kind und tröstet es, wenn nötig.

• In der Stabilisierungsphase bringt die Bezugsperson das Kind, verabschiedet sich und geht wieder. Im Notfall werden wir sie natürlich kontaktieren!

Die Zeit der Eingewöhnung dauert ca. 3 Wochen und ist dabei individuell an das Kind angepasst.

Die Eingewöhnung wird durch die Bezugserzieherin begleitet und dokumentiert. Hierfür gibt es das Eingewöhnungstagebuch, darin wird der Eingewöhnungsverlauf festgehalten.

Im Team und im Gespräch mit den Eltern wird der Eingewöhnungsverlauf reflektiert und in den dafür vorhergesehenen Vordrucken aufgeschrieben. Die Eltern werden mit Hilfe eines Fragebogens auf das Gespräch vorbereitet.


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Organisatorische Konzeption der Einrichtung


1. Lage der Einrichtung:

 

Die  Kindergarteneinrichtung: Kindergarten und Krippe in Aschfeld befindet sich in der Mitte des Dorfes, direkt neben der erhöht liegenden  St.Bonifatius Kirche und der historischen Kirchenburg.

Bäcker- und Einkaufsladen ist nur wenig entfernt und so für kleinere Besorgungen leicht zu erreichen.

Unser großer Erlebnisspielplatz und der Krippenspielplatz befinden sich hinter der Kirche im ehemaligen Pfarrgarten über eine Treppe gut zuerreichen.

Wald und Wiesen sind schnell und bequem zu Fuß zu erreichen.

 

2. Raumprogramm

 

Der uns umgebende Raum in der Einrichtung hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden, auf Handlungsmöglichkeiten und auf die Stimmung. Der Raum soll anregend, beruhigend, zum Handelnauffordernd sein. Die Gruppenräume bieten verschiedene Funktionsecken und Bereiche wie Puppen-, Kreativ-, Bau-, Eisenbahn-, Kuschel-, Leseecke und vieles mehr. Die Kinder haben die Möglichkeit, diese zu erobern und beziehen diese in den Alltag mitein.

Ordnung, Überschaubarkeit und Licht sind wichtig für die Orientierung der Kinder und tragen zur Sicherheit und zum Wohlbefinden bei. Auf Bodenflächen mit Teppichen können die Kinderagieren und sich ausbreiten. Rückzugsmöglichkeiten und intensive Kleingruppenarbeit ist durch angrenzende Nebenräume möglich. 


3. Aufgenommene Altersgruppen:  


Kinder im Alter von  einem  Jahr  bis zum Schuleintritt

 

4. Öffnungszeiten:

  • Kindergarten

Mo  -  Do         7.15 Uhr  bis  16.00 Uhr

Fr.                   7.15 Uhr  bis  14.00 Uhr


  • Krippe

Mo - Fr              7.15 Uhr bis 8.00 Uhr Auffanggruppe im Kindergarten

                        8.00 Uhr bis 14.00 Uhr Krippe

                        Mo - Do  14.00 Uhr bis 16.00 Uhr Auffanggruppe im Kindergarten

 

5. Elternbeiträge:  

 

Krippe

      tägliche Buchungszeit:                      

> 1 bis 2 Std.          140,00 €                         

> 2 bis 3 Std.          145,00 €              

> 3 bis 4 Std.          150,00 €              

> 4 bis 5 Std.          155,00 €             

> 5 bis 6 Std.          160,00 €              

> 6 bis 7 Std.          165,00 €               

> 7 bis 8 Std.          170,00 €              

 

Kindergarten

         tägliche Buchungszeit:           

> 1 bis 2 Std.           80,00 €            

> 2 bis 3 Std.           90,00 €           

> 3 bis 4 Std.           100,00 €          

> 4 bis 5 Std.           110,00 €            

> 5 bis 6 Std.           120,00 €            

> 6 bis 7 Std.           130,00 €            

> 7 bis 8 Std.           140,00 €          

 

Geschwister - Ermäßigung : 5,00 €

Kindergartenkind - Ermäßigung: 100,00 €  - Geburtsjahrgang beachten


6. Qualitätsziele

 

Qualitätsentwicklung


Qualität beginnt bei Menschen nicht bei den Dingen.“

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"Qualität ist kein Zufall.

Es gehören Intelligenz und Wille dazu, um ein Ding besser zu machen.“  

                           John Ruskin


Erziehung, Bildungund Betreuung

Es ist uns bewusst, dass wir durch unsere Arbeit einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben. Die Bedürfnisse der Kinder nach Erziehung, Bildung und Betreuung, insbesondere nach Sicherheit,Verlässlichkeit, Geborgenheit und sozialen  Beziehungen inder Entwicklung, sowie Kommunikation sollen im Vordergrund unsere Bemühungen stehen. Der Anspruch unserer Kinder auf das Recht zu rBildung wird durch vielfältigste Angebote und Projekte in unserem Kindergartenalltag umgesetzt. Bewegung, Musik, altersgemischte, altersspezifische, kreative, sprachfördernde,experimentierfreudige und religionspädagogische Angebote sind elementarer Inhalt unserer pädagogischen Arbeit. Dabei machen die Kinder wichtige Lebenserfahrungen. Wir bieten ein Umfeld in dem wir die Stärken jedes Kindes wahrnehmen. Dies geschieht durch Beobachtungen und Dokumentationen, die ausgewertet werden. Die Unterstützung der Selbstständigkeits- und Persönlichkeitsentwicklung, sowie die Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein geschieht im alltäglichen Miteinander.
Liebevoll achtende Wertschätzung der Kinder soll durch alle Mitarbeiterinnen stets gewährleistet sein.   

 

Respektierungder Individualität des Kindes  

Jedes Kind ist eine Person mit einmaligen Charakterzügen. Die Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes wird ohne Vorbehalt uneingeschränkt akzeptiert. Die familiäre, biografische, sozialeund wirtschaftliche Situation des Kindes wird berücksichtigt imindividuellen Umgang. Unser Anliegen ist die Achtung der Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes. Daraus ergibt sich, dass wir bei den Stärken des Kindes ansetzen und es durch Hilfe zur Selbsthilfe in seiner Selbständigkeit fördern.                                                                                                                      Wir unterstützen jedes Kind bei seinem Entwicklungsprozess zu einem
selbstständigen und verantwortungsvollen Menschen.Jedes Kind erfährtgleichermaßen Respekt und Wertschätzung auf einer vertrauensvollen Grundlage. Unser alltägliches Zusammensein soll geprägt werden von Toleranz und Akzeptanz gegenüber jedem Einzelnen in unserer Einrichtung. Jedes Kind soll sich in unserer Gemeinschaft als Person angenommen wissen. Es soll sich als gleichwertig mit anderen erleben dürfen.  

                      

Erziehung, Bildungund Betreuung im Bereich Kultur und Religion 

Wir bieten den Kindern Raum für kindgemäße,religiöse Entwicklung.

Christliche Symbole werden gedeutet und bewusst gemacht.

In unserer Einrichtung sollen sich Religion und Pädagogik wechselseitig bereichern.
Wir vermitteln religiöse Werte. Das bedeutet auch Vorbild zu sein im mitmenschlichen Umgang, in Toleranz und in der Begegnung untereinander.

Zur Vermittlung christlicher Werte gehört die gegenseitige Wertschätzung, d.h. den anderen so anzunehmen, wie er ist, Offenheit gegenüber anderen Religionen, und gemeinsames Feiern von Festen. Dabei ist uns wichtig, die Kinder in die Vorbereitungen der Gottesdienste mit einzubeziehen und ihnen Verantwortung zu übertragen.

 

Beteiligung der Angehörigen

Unsere Einrichtung ist familienergänzend-und unterstützend.Deshalb ist uns der Austausch mit den Angehörigen sehr wichtig. Die Angehörigen sind Träger grundlegender und bedeutender sozialer Beziehungen  unserer Kinder. Alle an der Erziehung unserer Kinde rbeteiligten Personen  sollen sich in unserer Einrichtung wohl fühlen und jederzeit willkommen sein.                                                                                                                          Ein ständiger Dialog mit den obengenannten Personen gibt uns wichtige und wertvolle Informationen für die pädagogische Arbeit. Nur durch den ständigen Dialog haben wir die Möglichkeit das Kind in seiner ganzheitlichen Entwicklung zusehen. In Form von Elternsprechtagen schaffen wir Raum um Erfahrungen und Beobachtungen auszutauschen.  Darüber hinaus räumen wir die Möglichkeit zu „Tür- und Angelgesprächen“ ein, die wir alsebenso wertvoll betrachten. Die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung von Team, Eltern und Interessierten zum Wohle der Kinder ist uns sehr wichtig. Das kommt u.a. bei unseren Festen und Feiern zum Ausdruck.

 

Förderung der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben

Eine lebendige soziale Kultur in der Einrichtung ist von großer Bedeutung, damit emotionale, soziale und kulturelle Bedürfnisse der Kinder Berücksichtigung finden.

 

Flexibilität,Effizienz und Wirtschaftlichkeitder Organisation

Die Bereitschaft zur qualitativen Weiterentwicklung der Dienstleistungenist gewährleistet. Insbesondere wird dies unterstützt durch vertrauensvolle Kooperation und wirksame Kommunikation durch alle Ebenen und Abteilungen.  Das wirtschaftliche Handeln vollzieht sich im Rahmen angemessener Einnahmen und zukunftsweisender Mittelplanung. Ausgaben und Beschaffung von Finanzmitteln müssen in einemangemessenen Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen.

 

Transparenz der Organisation

Die Organisation stellt klare, formelle und effiziente Kommunkationsstrukturen und eindeutige Orientierungshilfen zur Verfügung.

 

Differenzierte Dienstleistungsplanung und -dokumentation

Geplante und durchgeführte Dienstleistungen werden transparent gemacht. Sie dienen als Grundlage für die gemeinsame Verantwortung von allen Beteiligten und öffentlichen Kostenträgern für den Inhalt und die Form der Arbeit.
Durch die Planung wird die gemeinsameVerantwortung von Mitarbeiterinnen und Kindern deutlich. Durch die Dokumentation sollen Eltern und anderen Kostenträgen die Leistungen unserer Einrichtung verdeutlicht werden.      
 

                                               

Umweltschutzgesichtspunkte berücksichtigen

Sämtliche Funktionen der Organisation, die Tätigkeiten der Mitarbeiter, dieTechnik und die verwendeten Betriebsmittel sollen in Bezug auf ihre Umweltverträglichkeit ständig geprüft und verbessert werden.

 

Qualifikation und persönliche Kompetenz der Mitarbeiter

Fachliche, soziale und menschliche Qualifikation der Mitarbeitrinnen ist für die Einrichtung erforderlich. Durch Fort- und Weiterbildung von Seiten des Trägers und durch Selbststudium soll dies sichergestellt werden.

Um unseren Qualitätsstandart zu halten, ist es notwendig, dass sich die Teammitglieder auch durch Fachzeitschriften und andere Literatur weiterbilden.

 

Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter

Die Mitarbeiterinnen verstehen sich als ein wichtiger Teil der Einrichtung, kennen die Ziele, und die spezifischen Aufgaben unserer Kindertageseinrichtung und tragen so gemeinsam zur Darstellung unserer Kindergarten  Einrichtung bei. Das Arbeiten im Team, welches die individuellen Belange jedes Mitarbeiters nach Möglichkeit berücksichtigt, die räumlichen Bedingungen, die technischen Hilfsmittel und Arbeitsmittel sollen die bestmögliche Qualitätaufweisen.   

 

Wirksame Kommunikation und Kooperation mit der Öffentlichkeit

Durch die Arbeit unserer Einrichtung soll das gesellschaftliche Umfeld erfahren, dass die Entwicklung im Elementarbereich für jedenvon größter Bedeutung ist. Ziel unserer Arbeit ist es, Transparenzin die pädagogische Arbeit unserer Einrichtung zu bringen. Durch unsere Aktivitäten wollen wir Vertrauen zur Öffentlichkeit aufbauenund pflegen. Weiterhin wird unsere pädagogische Arbeit angereichert durch die Zusammenarbeit mit anderen öffentlichen Institutionen.

 

Grundlagen:

 

  • Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (AV BayKiBig ) im Abgleich zum diözesanen Qualitätsmanagement in katholischen Kindertageseinrichtungen der Diözese Würzburg (DiQm)
  • BEP: Bayerischer Bildung und Erziehungsplan





Aschfeld, 17.09.2019